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Wirtschaftswissenschaften BWL Grundlagen – BWL und Wertschöpfung

15 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio02.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist das zentrale Ziel der Betriebswirtschaftslehre? · Welche drei …

Karten

15 Karten
STANDARD

Was ist das zentrale Ziel der Betriebswirtschaftslehre?

Rückseite

Die BWL untersucht die wirtschaftlichen Prinzipien der Führung, Organisation und Planung von Betrieben zur effizienten Bedarfsdeckung durch Güter und Dienstleistungen.

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Welche drei elementaren Produktionsfaktoren unterscheidet die klassische Produktionstheorie?

Rückseite

Arbeit (Humankapital), Boden (Naturfaktoren) und Kapital (Sachkapital wie Maschinen, Gebäude, Rohstoffe) als urständige Eingangsgrößen der Produktion.

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Was versteht man unter dem Faktorentrennungprinzip?

Rückseite

Eigentum, Verfügungsrecht und Arbeitsleistung werden getrennt: Kapitalgeber stellen Kapital, Unternehmer entscheiden, Arbeitnehmer führen aus – Trennung von Haftung und Tätigkeit.

STANDARD

Wie wird Wertschöpfung betriebswirtschaftlich definiert?

Rückseite

Wertschöpfung ist der Differenzbetrag zwischen dem Wert der Produktionsleistung (Output) und dem Wert der eingesetzten Vorleistungen (Input) aus Fremdbezug.

STANDARD

Nenne die fünf Phasen der betrieblichen Wertschöpfungskette in korrekter Reihenfolge.

Rückseite

Beschaffung → Produktion (Fertigung) → Absatz (Vertrieb) → Finanzierung → Rechnungswesen/Controlling als querschnittliche Steuerungsfunktion.

STANDARD

Welche betrieblichen Funktionen werden der Beschaffung, Produktion und dem Absatz zugeordnet?

Rückseite

Primärfunktionen: Beschaffung (Einkauf, Lager), Produktion (Fertigung, Instandhaltung), Absatz (Marketing, Vertrieb). Sekundärfunktionen: Finanzierung, Rechnungswesen, Personal, Forschung & Entwicklung.

STANDARD

Unterscheide Produktivität und Rentabilität als Kennzahlen.

Rückseite

Produktivität: Output/Input in Mengeneinheiten (technisch). Rentabilität: Ertrag/Aufwand in Geldeinheiten (wirtschaftlich), z. B. Umsatzrentabilität = Gewinn/Umsatz.

STANDARD

Was besagt das Minimalprinzip des Wirtschaftlichkeitsprinzips?

Rückseite

Bei gegebenem Output (Ziel) soll der Input (Mitteleinsatz) minimiert werden – Kosteneffizienz bei fixer Leistung, z. B. günstigste Produktion einer vorgegebenen Stückzahl.

STANDARD

Was besagt das Maximalprinzip des Wirtschaftlichkeitsprinzips?

Rückseite

Bei gegebenem Input (Budget/Ressourcen) soll der Output (Ergebnis) maximiert werden – Effektivität bei festem Mitteleinsatz, z. B. höchster Gewinn mit gegebenem Werbebudget.

STANDARD

Nenne die drei grundlegenden Rechtformen deutscher Unternehmen mit Haftungsunterschied.

Rückseite

Einzelunternehmen (unbeschränkt, privat), Personengesellschaften OHG/KG (unbeschränkt/teilweise), Kapitalgesellschaften GmbH/AG (beschränkt auf Gesellschaftsvermögen).

STANDARD

Was ist der Break-even-Point und wie wird er berechnet?

Rückseite

Gewinnschwelle, bei der Erlöse den Gesamtkosten entsprechen: Break-even-Menge = Fixkosten / (Verkaufspreis pro Stück – variable Stückkosten).

STANDARD

Erkläre den Begriff Opportunitätskosten anhand eines Beispiels.

Rückseite

Verzichtserträge der nächstbesten Alternative: Wer 10.000 € in eine Maschine statt in Aktien (5 % Rendite) investiert, hat Opportunitätskosten von 500 € entgangener Zinsen.

STANDARD

Was unterscheidet Stakeholder vom Shareholder-Ansatz?

Rückseite

Shareholder: Fokus auf Eigentümerwertmaximierung. Stakeholder: Berücksichtigt alle Anspruchsgruppen (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Staat, Öffentlichkeit) neben Eigentümern.

STANDARD

Welche Aufgaben erfüllt das Rechnungswesen als Querschnittsbereich?

Rückseite

Externes Rechnungswesen (Bilanz, GuV für Gläubiger/Staat), internes Controlling (Kosten-Leistungs-Rechnung, Planung, Steuerung), Dokumentation und Entscheidungsunterstützung.

STANDARD

Definiere den Begriff 'Betrieb' im Unterschied zum 'Unternehmen'.

Rückseite

Betrieb: Sachliche, organisatorische Einheit der Leistungserstellung (Produktionsstätte). Unternehmen: Rechtliche, wirtschaftliche Einheit der Entscheidungsführung (juristische Person).

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