Chemie Allgemeine Chemie – Chemische Bindung
Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Welche drei Haupttypen chemischer Bindungen gibt es? · Wie entsteht eine Ion…
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14 KartenWelche drei Haupttypen chemischer Bindungen gibt es?
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Ionenbindung, kovalente Bindung und Metallbindung – sie unterscheiden sich im Grad der Elektronenlokalisierung und den beteiligten Elementen.
Wie entsteht eine Ionenbindung?
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Durch vollständigen Elektronentransfer von einem Metall (Elektronenabgabe) zu einem Nichtmetall (Elektronenaufnahme) – es bilden sich Kationen und Anionen.
Was charakterisiert eine kovalente Bindung?
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Gemeinsame Nutzung eines Elektronenpaars zwischen zwei Nichtmetallen; beide Atome erreichen dadurch Edelgaskonfiguration.
Wann spricht man von einer polaren kovalenten Bindung?
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Bei Elektronegativitätsunterschied 0,4–1,7: Das Bindungselektronenpaar wird ungleichmäßig angezogen, es entstehen partielle Ladungen (δ+/δ−).
Wie verhält sich der Elektronegativitätsunterschied bei rein kovalenter Bindung?
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Unterschied < 0,4: Die Bindungselektronen werden symmetrisch geteilt, keine permanenten Dipole entstehen (z. B. H₂, Cl₂).
Was besagt die Oktettregel?
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Atome streben acht Valenzelektronen (Edelgaskonfiguration) an – durch Elektronenabgabe, -aufnahme oder -teilung.
Wie erstellt man eine Lewis-Formel?
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Valenzelektronen aller Atome summieren, Zentralatom wählen, Einfachbindungen zeichnen, restliche Elektronen als freie Paare verteilen, Oktett prüfen.
Wofür steht VSEPR und was prognostiziert die Theorie?
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Valence Shell Electron Pair Repulsion: Elektronenpaare um das Zentralatom stoßen sich ab und nehmen die geometrie mit maximalem Winkelabstand ein.
Welche Molekülgeometrie hat CH₄ laut VSEPR?
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Tetraedrisch – vier Bindungselektronenpaare, keine freien Paare am Zentralatom, Bindungswinkel 109,5°.
Wie unterscheidet sich die Geometrie von NH₃ von der von CH₄?
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NH₃ hat drei Bindungspaare und ein freies Elektronenpaar → trigonal-pyramidal (Winkel ~107°), CH₄ ist tetraedrisch (109,5°).
Was beschreibt Hybridisierung?
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Vermischung von Atomorbitalen gleicher Energie zu neuen Hybridorbitalen (sp, sp², sp³), die gerichtete Bindungen ermöglichen.
Welche Hybridisierung liegt bei C in C₂H₄ (Ethen) vor?
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sp²-Hybridisierung: drei sp²-Orbitale bilden σ-Bindungen, ein unverändertes p-Orbital bildet die π-Bindung des Doppelbindungs.
Was ist eine Mesomerie (Resonanz)?
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Darstellung delokalisierter π-Elektronen durch mehrere Grenzstrukturen – die tatsächliche Struktur ist ein Resonanzhybrid mit gleichwertigen Bindungen.
Welche intermolekularen Kräfte wirken zwischen unpolarer Molekülen?
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London-Dispersionskräfte (Van-der-Waals-Kräfte): temporäre Dipole durch spontane Elektronenbewegungen, wirken bei allen Molekülen, dominieren bei unpolaren.