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Informatik Grundlagen – Informationstheorie und Entropie

15 KartenInformatikatrio27.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Informatik“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was misst die Entropie H(X) einer diskreten Zufallsvariablen? · Wie lautet die Shanno…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was misst die Entropie H(X) einer diskreten Zufallsvariablen?

Rückseite

Die Entropie misst die mittlere Unsicherheit oder den durchschnittlichen Informationsgehalt pro Symbol in Bit.

STANDARD

Wie lautet die Shannon-Entropie-Formel für eine diskrete Verteilung?

Rückseite

H(X) = -Σ p(xᵢ) log₂ p(xᵢ), Summe über alle möglichen Werte xᵢ der Zufallsvariablen X.

STANDARD

Wann erreicht die Entropie ihr Maximum bei gegebener Alphabetgröße?

Rückseite

Bei Gleichverteilung aller Symbole: H_max = log₂ n für n gleichwahrscheinliche Ereignisse.

STANDARD

Was besagt der Quellcodierungssatz (Shannon 1948)?

Rückseite

Eine Quelle mit Entropie H lässt sich verlustfrei auf durchschnittlich H Bit pro Symbol komprimieren, aber nicht darunter.

STANDARD

Wie funktioniert das Huffman-Codierungsverfahren prinzipiell?

Rückseite

Häufige Symbole erhalten kurze Codewörter, seltene lange – durch binären Baum von unten nach oben konstruiert.

STANDARD

Was ist die bedingte Entropie H(Y|X)?

Rückseite

Die mittlere Restunsicherheit von Y, wenn X bekannt ist: H(Y|X) = Σ p(x) H(Y|X=x).

STANDARD

Wie definiert sich die wechselseitige Information I(X;Y)?

Rückseite

I(X;Y) = H(X) - H(X|Y) = H(Y) - H(Y|X); misst geteilte Information zwischen X und Y.

STANDARD

Was besagt der Kanalcodierungssatz für einen diskreten gedächtnislosen Kanal?

Rückseite

Bei Rate R < Kapazität C existiert ein Code mit beliebig kleinem Fehler; für R > C nicht.

STANDARD

Wie berechnet man die Kapazität C eines binären symmetrischen Kanals mit Fehlerwahrscheinlichkeit p?

Rückseite

C = 1 - H₂(p) = 1 + p log₂ p + (1-p) log₂ (1-p), wobei H₂ die binäre Entropie ist.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen Quell- und Kanalcodierung?

Rückseite

Quellcodierung entfernt Redundanz (Kompression), Kanalcodierung fügt kontrollierte Redundanz hinzu (Fehlerkorrektur).

STANDARD

Was bedeutet die Kullback-Leibler-Divergenz D_KL(P||Q)?

Rückseite

Erwarteter zusätzlicher Bitbedarf bei Kodierung mit Verteilung Q statt der wahren Verteilung P; immer ≥ 0.

STANDARD

Wie definiert sich die Kreuzentropie H(P, Q)?

Rückseite

H(P, Q) = -Σ p(x) log₂ q(x); mittlere Codelänge bei Verwendung von Q für Quelle P.

STANDARD

Was besagt das Asymptotische Equipartitionsprinzip (AEP)?

Rückseite

Für große n liegen fast alle Sequenzen in der typischen Menge mit Wahrscheinlichkeit ≈ 2^{-nH} und Größe ≈ 2^{nH}.

STANDARD

Was ist Redundanz R einer Quelle relativ zum Alphabet?

Rückseite

R = 1 - H(X)/log₂ |X|; Anteil der ungenutzten Kapazität durch ungleichmäßige Symbolverteilung.

STANDARD

Warum ist die Kette H(X,Y) = H(X) + H(Y|X) nützlich?

Rückseite

Sie zerlegt gemeinsame Entropie in Marginal- und bedingte Entropie – Basis für Mutual Information und Datensatzverarbeitung.

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