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Rechtswissenschaft BGB AT – Geschäftsfähigkeit und Handlungsfähigkeit

14 KartenRechtswissenschaftatrio27.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Rechtswissenschaft“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Ab welchem Alter ist ein Mensch nach § 2 BGB voll geschäftsfähig? · Wer ist n…

Karten

14 Karten
STANDARD

Ab welchem Alter ist ein Mensch nach § 2 BGB voll geschäftsfähig?

Rückseite

Mit Vollendung des 18. Lebensjahres ist ein Mensch voll geschäftsfähig (§ 2 BGB i.V.m. § 106 BGB).

STANDARD

Wer ist nach § 105 BGB geschäftsunfähig?

Rückseite

Kinder unter 7 Jahren sowie Personen, die wegen krankhafter Störung der Geistestätigkeit nicht frei bestimmen können, sind geschäftsunfähig.

STANDARD

Welche Rechtsfolge hat ein Rechtsgeschäft eines Geschäftsunfähigen?

Rückseite

Das Rechtsgeschäft ist nichtig (§ 105 I BGB), es entfaltet keine Wirkung – auch nicht nach Genehmigung.

STANDARD

In welchem Alter besteht beschränkte Geschäftsfähigkeit nach § 106 BGB?

Rückseite

Vom 7. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind Minderjährige beschränkt geschäftsfähig.

STANDARD

Was verlangt § 107 BGB für Rechtsgeschäfte beschränkt Geschäftsfähiger?

Rückseite

Die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters muss vor Vornahme des Geschäfts vorliegen, sonst ist das Geschäft schwebend unwirksam.

STANDARD

Wie wirkt die Genehmigung nach § 108 BGB rückwirkend?

Rückseite

Die Genehmigung des gesetzlichen Vertreters wirkt auf den Zeitpunkt der Vornahme des Geschäfts zurück (§ 108 II BGB).

STANDARD

Was regelt der Taschengeldparagraph § 110 BGB?

Rückseite

Ein beschränkt Geschäftsfähiger kann mit vom Vertreter überlassenen Mitteln (Taschengeld) wirksam Rechtsgeschäfte abschließen, die der Überlassung entsprechen.

STANDARD

Wann ist ein Rechtsgeschäft eines Minderjährigen ohne Einwilligung sofort wirksam?

Rückseite

Bei rein rechtlich vorteilhaften Geschäften (§ 107 BGB) – der Minderjährige erwirbt nur Rechte, keine Pflichten.

STANDARD

Was besagt § 113 BGB zur Dienstabhängigkeit Minderjähriger?

Rückseite

Ein Minderjähriger, der mit Einwilligung des Vertreters in Dienstverhältnis tritt, ist für diese Geschäfte unbeschränkt geschäftsfähig.

STANDARD

Unterscheide Geschäftsfähigkeit von Deliktsfähigkeit (§ 828 BGB).

Rückseite

Deliktsfähigkeit beginnt mit 7 Jahren (§ 828 I BGB) und setzt Einsichts- und Steuerungsfähigkeit voraus – unabhängig von Geschäftsfähigkeit.

STANDARD

Ab wann ist eine Person testierfähig nach § 2229 BGB?

Rückseite

Testierfähigkeit besteht ab 16 Jahren, sofern der Erblasser nicht wegen krankhafter Geistestätigkeit oder Geistesschwäche unfähig ist.

STANDARD

Was passiert, wenn der Vertreter die Einwilligung verweigert?

Rückseite

Das Rechtsgeschäft bleibt schwebend unwirksam; der Vertragspartner kann nach § 108 II BGB eine Frist zur Genehmigung setzen.

STANDARD

Kann ein Geschäftsunfähiger durch einen Vertreter wirksam handeln?

Rückseite

Ja, der gesetzliche Vertreter (§§ 1629 ff. BGB) handelt im Namen des Geschäftsunfähigen – dieser wird durch Stellvertretung rechtlich gebunden.

STANDARD

Welche Anfechtungsgründe bestehen bei Mangel der Geschäftsfähigkeit?

Rückseite

Bei Geschäftsunfähigkeit: Nichtigkeit (§ 105); bei beschränkter Geschäftsfähigkeit ohne Einwilligung: Anfechtbarkeit wegen Fehlens der Einwilligung (§ 142 BGB analog).

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