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Medizin Physiologie – Herzzyklus und Druck-Volumen-Beziehung

14 KartenMedizinatrio27.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Medizin“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Welche vier Phasen gliedern den Herzzyklus des linken Ventrikels? · Was kennzeichnet die…

Karten

14 Karten
STANDARD

Welche vier Phasen gliedern den Herzzyklus des linken Ventrikels?

Rückseite

Isovolumetrische Kontraktion, Auswurfsphase, isovolumetrische Relaxation, Füllungsphase – definiert durch Klappenstatus und Volumenänderung.

STANDARD

Was kennzeichnet die isovolumetrische Kontraktionsphase?

Rückseite

Alle Klappen geschlossen, Ventrikeldruck steigt über Vorhof- und Aortendruck, Volumen konstant (EDV), entspricht QRS-Komplex im EKG.

STANDARD

Wann öffnet sich die Aortenklappe im Herzzyklus?

Rückseite

Wenn der linksventrikuläre Druck den diastolischen Aortendruck (ca. 80 mmHg) übersteigt – Beginn der Auswurfsphase.

STANDARD

Welche Volumina definieren die Druck-Volumen-Schleife des linken Ventrikels?

Rückseite

Enddiastolisches Volumen (EDV ca. 120 ml), endsystolisches Volumen (ESV ca. 50 ml), Schlagvolumen (SV = EDV – ESV ca. 70 ml).

STANDARD

Was passiert während der raschen Füllungsphase der Diastole?

Rückseite

Mitralklappe öffnet sich, Vorhofdruck übersteigt Ventrikeldruck, rascher Bluteinstrom bei fallendem Ventrikeldruck – frühe Diastole.

STANDARD

Welche Ecke der Druck-Volumen-Schleife entspricht dem Aortenklappenschluss?

Rückseite

Obere rechte Ecke (Endsystole): maximaler Druck bei ESV, Aortenklappe schließt, Beginn der isovolumetrischen Relaxation.

STANDARD

Wie wird die ventrikuläre Schlagarbeit in der Druck-Volumen-Schleife dargestellt?

Rückseite

Fläche innerhalb der Schleife entspricht der externen hydraulischen Arbeit des Ventrikels pro Schlag (Druck-Volumen-Integral).

STANDARD

Was versteht man unter Prälast im Kontext der Druck-Volumen-Beziehung?

Rückseite

Enddiastolisches Volumen (EDV) oder Wandspannung am Ende der Diastole – bestimmt die Startposition der Schleife auf der Volumenachse.

STANDARD

Wie wirkt sich erhöhte Nachlast auf die Druck-Volumen-Schleife aus?

Rückseite

Schleife verschiebt sich nach rechts-oben: höherer maximaler Druck, kleineres Schlagvolumen, größeres ESV, verringerte Arbeit bei gleicher Prälast.

STANDARD

Welche Rolle spielt die isovolumetrische Relaxation für die koronare Perfusion?

Rückseite

Aortenklappe geschlossen, Ventrikeldruck fällt rasch unter Aortendruck – ermöglicht diastolische koronare Durchblutung bei steigendem Vorhofdruck.

STANDARD

Wie verändert sich die Druck-Volumen-Schleife bei gesteigerter Kontraktilität?

Rückseite

Endsystolische Druck-Volumen-Beziehung (ESPVR) steilt sich: niedrigeres ESV, größeres SV, größere Schleifenfläche bei gleicher Nachlast.

STANDARD

Was markiert das mitrale Klappengeräusch im Druck-Volumen-Diagramm?

Rückseite

Mitralklappenschluss (S1): Ende der Füllung, Beginn isovolumetrischer Kontraktion; Mitralklappenöffnung: Ende isovolumetrischer Relaxation, Beginn Füllung.

STANDARD

Wie berechnet sich die Ejektionsfraktion aus der Druck-Volumen-Schleife?

Rückseite

EF = (EDV – ESV) / EDV × 100 % – Verhältnis von Schlagvolumen zu Enddiastolvolumen, Normwert > 55 %.

STANDARD

Welche Phase des Herzzyklus entspricht dem T-Wellen-Ende im EKG?

Rückseite

Ende der T-Welle markiert Aortenklappenschluss und Beginn der isovolumetrischen Relaxation – Ende der ventrikulären Systole.

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