Medizin Physiologie – Herzzyklus und Druck-Volumen-Beziehung
Karteikarten zum Thema „Medizin“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Welche vier Phasen gliedern den Herzzyklus des linken Ventrikels? · Was kennzeichnet die…
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14 KartenWelche vier Phasen gliedern den Herzzyklus des linken Ventrikels?
Rückseite
Isovolumetrische Kontraktion, Auswurfsphase, isovolumetrische Relaxation, Füllungsphase – definiert durch Klappenstatus und Volumenänderung.
Was kennzeichnet die isovolumetrische Kontraktionsphase?
Rückseite
Alle Klappen geschlossen, Ventrikeldruck steigt über Vorhof- und Aortendruck, Volumen konstant (EDV), entspricht QRS-Komplex im EKG.
Wann öffnet sich die Aortenklappe im Herzzyklus?
Rückseite
Wenn der linksventrikuläre Druck den diastolischen Aortendruck (ca. 80 mmHg) übersteigt – Beginn der Auswurfsphase.
Welche Volumina definieren die Druck-Volumen-Schleife des linken Ventrikels?
Rückseite
Enddiastolisches Volumen (EDV ca. 120 ml), endsystolisches Volumen (ESV ca. 50 ml), Schlagvolumen (SV = EDV – ESV ca. 70 ml).
Was passiert während der raschen Füllungsphase der Diastole?
Rückseite
Mitralklappe öffnet sich, Vorhofdruck übersteigt Ventrikeldruck, rascher Bluteinstrom bei fallendem Ventrikeldruck – frühe Diastole.
Welche Ecke der Druck-Volumen-Schleife entspricht dem Aortenklappenschluss?
Rückseite
Obere rechte Ecke (Endsystole): maximaler Druck bei ESV, Aortenklappe schließt, Beginn der isovolumetrischen Relaxation.
Wie wird die ventrikuläre Schlagarbeit in der Druck-Volumen-Schleife dargestellt?
Rückseite
Fläche innerhalb der Schleife entspricht der externen hydraulischen Arbeit des Ventrikels pro Schlag (Druck-Volumen-Integral).
Was versteht man unter Prälast im Kontext der Druck-Volumen-Beziehung?
Rückseite
Enddiastolisches Volumen (EDV) oder Wandspannung am Ende der Diastole – bestimmt die Startposition der Schleife auf der Volumenachse.
Wie wirkt sich erhöhte Nachlast auf die Druck-Volumen-Schleife aus?
Rückseite
Schleife verschiebt sich nach rechts-oben: höherer maximaler Druck, kleineres Schlagvolumen, größeres ESV, verringerte Arbeit bei gleicher Prälast.
Welche Rolle spielt die isovolumetrische Relaxation für die koronare Perfusion?
Rückseite
Aortenklappe geschlossen, Ventrikeldruck fällt rasch unter Aortendruck – ermöglicht diastolische koronare Durchblutung bei steigendem Vorhofdruck.
Wie verändert sich die Druck-Volumen-Schleife bei gesteigerter Kontraktilität?
Rückseite
Endsystolische Druck-Volumen-Beziehung (ESPVR) steilt sich: niedrigeres ESV, größeres SV, größere Schleifenfläche bei gleicher Nachlast.
Was markiert das mitrale Klappengeräusch im Druck-Volumen-Diagramm?
Rückseite
Mitralklappenschluss (S1): Ende der Füllung, Beginn isovolumetrischer Kontraktion; Mitralklappenöffnung: Ende isovolumetrischer Relaxation, Beginn Füllung.
Wie berechnet sich die Ejektionsfraktion aus der Druck-Volumen-Schleife?
Rückseite
EF = (EDV – ESV) / EDV × 100 % – Verhältnis von Schlagvolumen zu Enddiastolvolumen, Normwert > 55 %.
Welche Phase des Herzzyklus entspricht dem T-Wellen-Ende im EKG?
Rückseite
Ende der T-Welle markiert Aortenklappenschluss und Beginn der isovolumetrischen Relaxation – Ende der ventrikulären Systole.